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Die Geschichte des Glottertales

Wo liegen unsere Wurzeln? Wie und wodurch ist das Glottertal so geworden wie sich heute darstellt ? Wer und was hat dazu besonders beigetragen?
Wir haben auf diesen Seiten die wichtigsten Daten der 900-jährigen Geschichte dargestellt. Allen die sich ausführlich mit der Geschichte des Glottertales befassen möchten empfehlen wir die Bücher und Broschüren des "Arbeitskreis Heimatgeschichte":

• Buch "Das Glottertal - Geschichten und Erinnerungen", erschienen zum Jubiläum "25 Jahre Gesamtgemeinde" im Jahre 1995
• Broschüre "Kreuze und Kapellen"
• Broschüre "Das Glotterbad"
• Broschüre "Mühlen im Glottertal"

Erhältlich in der Tourist-Information Glottertal

Die Geschichte des Glottertales

 

1112 Im Rotulus Sanpetrinus, einer Güterbeschreibung des Klosters St. Peter wird der Name „Glotertal“ erstmals schriftlich erwähnt. Das Dokument spricht von lebhafter Rodungstätigkeit und verstärktem Siedlungsausbau in der Tallandschaft.
1217/ 1220 Das Urbar des Klosters Einsiedeln verzeichnet in Föhrental und Ohrensbach 22 Hofgüter als Eigentum. Daneben sind das Kloster St. Peter im Ahlenbach und Lauterbachtal und der Bischof von Konstanz, seit 962 Eigentümer des Mauracher Hofes und von 18 Lehen in Oberglottertal, die größten Grundherren am Ort.
1281 Die Herren von Falkenstein verfügen über Föhrental und Ohrensbach.
um 1250/ 1284 Im Laufe des 12. und 13. Jahrhunderts wird im Glottertal intensiv Bergbau betrieben. Von der Platte ausgehend wird bis ins Glotter- und Suggental der 25 km lange Urgraben angelegt, um Wasser für die Hebevorrichtungen in den Stollen zu gewinnen.
1297 Anlässlich einer Fehde mit Graf Konrad von Freiburg marschiert am 11. November 1297 der elsässische Reichsvogt Diebold von Pfirdt ins Glottertal ein, zerstört die Silbergruben und führt die Bergleute davon. Dadurch kommt der Bergbau im Glottertal weitgehend zum Erliegen.
1302 Der Bischof von Konstanz verkauft den Mauracher Hof zusammen mit dem Patronatsrecht der Pfarrei und 18 Hofstellen im oberen Glottertal an sein Domkapitel.
1326 Erste schriftliche Mitteilung über eine Kirche im Glottertal.
um 1350 Pflichte und Rechte der Bauern in den Herrschaftsbezirken von Stift Waldkirch und Domkapitel Konstanz werden aufgezeichnet. Zur gleichen Zeit wird der konstanzische Dinghof (Gerichtsstätte) von Maurach ins Glottertal verlegt.
1372 Der Glottertäler Henni Kuchener tritt im sogenannten „Dieselmuter Bergweistum“, der feierlichen Feststellung von Gewohnheitsrechten im Breisgauer Silberbergbau als Schöffe auf.
1406 Die Oberlehensherrlichkeit im Glottertal geht nach einem Schiedsspruch durch Herzog Friedrich von Österreich an die Habsburger über.
1429 Das Wasserschloss Winterbach, ein Ritterlehen des stift-waldkirchischen Grundherrschaft kommt in den Besitz der Familie Brenner und bleibt bis zu Karl von Kleinbrodt 1824 in adeligem Besitz. Das Schloss stand vermutlich östlich des heutigen Schlosshofes.
1469 Gründung der Rosenkranzbruderschaft im Glottertal mit dem Ziel, eine Kaplanei einzurichten. Schon 50 Jahre später ist so viel Geld und Besitz zusammengekommen, dass von der Bruderschaft der Unterhalt eines Kaplans bestritten werden kann.
1475 Die Deutschordenskommende in Freiburg erwirbt den ehemaligen Dinghof des Konstanzer Domkapitels und die Patronatsrechte der Kirche.
1488 In der Barbarakapelle beim Glotterbad wird ein Tragaltar aufgestellt. Das ist das erste schriftliche Zeugnis über die Badeanstalt im Glottertal.
1567 Die Habsburger, das Erzhaus Österreich, kauft die Herrschaft Schwarzenberg und erwirbt damit unmittelbar weitreichende Herrschaftsrechte in Oberglottertal.
1576 Erzherzog Ferdinand von Österreich erwirbt für 3100 Gulden von den Erben des hachbergischen Landschreibers Christian Besold auch die Vogtei Ohrensbach.
1580 Die Deutschordenskommende verlangt den Weinzehnten in Glottertal. Frühester Beleg hiesiger Rebkulturen.
1626 Trudpert von Wessenberg wird Grundherr im Föhrental.
1632 Wegen heranziehender schwedischer Truppen verlassen die Glottertäler ihre Häuser und ziehen sich in die Wälder zurück. Es kommt zu Gefechten im Talbereich und großen Plünderungen und Zerstörungen.
1691 Während des Pfälzischen Erbfolgekrieges plündern und verwüsten Truppen des französischen Königs Ludwig XIV das Dorf.
1713 Erneute Plünderung durch französische Heere. Die Kirche wird zerstört. Eine Hungersnot entsteht, man registriert 90 erwachsene Tote.
1722 Wiederaufbau und Erweiterung der Pfarrkirche.
1754 Als letzte der Talgemeinden wird Föhrental in den habsburgisch-österreichischen Lehensverband eingegliedert. Lehensnehmer bleiben die Freiherren von Wessenberg.
1788 Gründung einer Glottertäler Handwerkerzunft im Gasthaus zum Engel.
1789 Französische Revolution. Im gleichen Jahr zählt Oberglottertal 457, Unterglottertal 435, Föhrental 383 und Ohrensbach 260 Einwohner.
1796 Einzug französischer Truppen in Freiburg und Umgebung. Die Bewohner des Glottertales fliehen in die Wälder.
1806 Im Zuge der Neuordnung der politischen Verhältnisse in Deutschland (Reichsdeputationshauptschluss) gelangen die Glottertalgemeinden zum Großherzogtum Baden.
1824 Mit dem Ableben Karl von Kleinbrodts endet das Ritterlehensverhältnis des Schlossgutes. Der badische Fiskus zieht das Lehen ein und verkauft es an den Posthalter von Kenzingen Benedikt Werber, der das Schlossgebäude niederreißen lässt.
1836 / 1848 Blasius Schurhammer, ein Sohn vom Rinzberghof und späterer Buschwirt, zieht als Uhrenhändler nach Russland und ist dort als Uhrmacher und Händler tätig.
1875 Unterglottertal hat 539, Oberglottertal 534, Föhrental 413 und Ohrensbach 293 Einwohner.
1893 / 1895 Unter Pfarrer Augustin Brettle kommt es zu einem Neubau der Pfarrkirche St. Blasius. Nur der Chor der alten Kirche (heute Sakristei) und der untere Teil des Turmes bleiben erhalten.
1900 / 1913 Großangelegter Ausbau des Glotterbades zur Kuranstalt. Der Gehrenhof wird zum Kurhaus ausgebaut (1901). Neben dem alten Sanatorium, das dann abgetragen wird, entsteht der Alexanderbau (1906) und gegenüber der Carlsbau (1913).
1935 Direktor Ernst Rossmy vom Glotterbad wirbt mit dem Glottertäler Wein und den Trachtenmädchen, sowie dem bekannten Fotografen Hans Retzlaff auf vielen Reisen im In- und Ausland für das Glotterbad. Er wird damit zum Begründer des Fremdenverkehrs im Glottertal.
1951 13 Winzer gründen die Winzergenossenschaft Glottertal. Diese wird im Ort zunächst sehr skeptisch betrachtet, setzt sich aber bald als zukunftsweisend durch.
1951 Der spätere Rektor der Schurhammerschule Erich Heilmann und Direktor Henke vom Glotterbad initiieren die Gründung des Fremdenverkehrsvereins, der die Entwicklung des Tourismus im Glottertal wesentlich begründet hat.
1960 Das Glotterbad geht in den Besitz der Landesversicherungsanstalt Württemberg über.
1961 Unterglottertal hat 884, Oberglottertal 597, Ohrensbach 459 und Föhrental 374 Einwohner.
1967 Einweihung der Schurhammerschule als gemeinsames Schulgebäude der vier Glottertalgemeinden.
1970 Zusammenschluss der bisherigen vier Gemeinden Oberglottertal, Unterglottertal, Ohrensbach und Föhrental zur Gesamtgemeinde Glottertal mit 2673 Einwohnern.
1974 Gründung des Gemeindeverwaltungsverbandes St. Peter / Glottertal / St. Märgen.
1988 Das Glotterbad feiert sein 500-jähriges Jubiläum.
1995 Glottertal feiert das Jubiläum „25 Jahre Gesamtgemeinde“.
1998 Beginn des Ausbaus der Ortsdurchfahrt, Umgestaltung der angrenzenden Wege und Plätze, im Mai nach heftigen Regenfällen Hangrutsch im Wiggisrain, Überschwemmung im Unterglottertal, Rathausbrand, im August brennt das Hotel Hirschen.
2006 Die neue Ortsdurchfahrt ist fertiggestellt, das Ortsbild hat sich damit unübersehbar positiv verändert.
2012 Glottertal feiert 900 Jahre seit seiner Ersterwähnung im Jahre 1112.

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Mit Bus und Bahn mobil. Das Glottertal ist idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Region. Übernachtungsgäste (ab 2 Nächten) erhalten die KONUS-Gästekarte und fahren damit kostenlos.

 

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