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Die Gemeindewirtshäuser

Unter den Städten und Dörfern Südbadens mit ihrer renommierten Gastronomie sticht unbestritten das Glottertal mit seinen vielen Gasthäusern bei nur etwa 3000 Einwohnern heraus. Ursachen dafür gibt es viele. Dass die Zahl der Gasthöfe schon immer verhältnismäßig höher als in anderen vergleichbaren Gemeinden war, liegt sicherlich auch daran, dass das Glottertal bis 1970 aus 4 Gemeinden bestand, die alle ihre alten Gemeindewirtshäuser hatten. Außerdem gehörte zum Glotterbad schon seit alter Zeit die "Badwirtschaft", so dass schon relativ lange 5 Gasthäuser auf engem Raum bestanden.

Funktion der Gasthäuser

Aber wie kam es überhaupt zur Entstehung von Gasthäusern? Welche Funktion hatten sie?
Die alten Talwirtschaften haben ihren Ursprung in der Entstehung der Gemeinde überhaupt. In früher Zeit traf man sich immer an ganz bestimmten Plätzen in den verschiedenen Herrschaften, um Gerichtssitzungen abzuhalten. Ganz selbstverständlich gehörte zu diesen Sitzungen dazu, dass etwas zu Essen und Trinken gereicht wurde. Zunächst fanden die Gerichte im Freien unter der Linde, oder auf dem Kirchplatz statt. Später wollte man nicht mehr im Freien Gericht halten. Es wurden Räume eingerichtet, die groß genug waren, um die Teilnehmer der Sitzungen aufnehmen zu können und auch über das entsprechende Mobiliar und die Kücheneinrichtung verfügten. Daraufhin wurde der Platz institutionalisiert und zur Wirtschaft erhoben.
So kam es im Tal zur Entstehung der Gemeindewirtshäuser: das Kreuz im Föhrental, der Engel im Unterglottertal, der Hirschen im Ohrensbach und die Sonne im Oberglottertal. Allerdings konnten diese ältesten Wirtshäuser früher nie nur als Gaststätten existieren. Zu den Wirtschaften gehörte meist eine Landwirtschaft, eine Mühle oder Sägemühle und die Wirtschaften hatten z.T. die Funktion des Rathauses.

Die Badwirtschaft im Glotterbad

Einzig die Badwirtschaft im Glotterbad, das frühere Luterbad, hatte von Anfang an vor allem die Funktion, die Gäste des Bades zu versorgen. Schon im 17.Jahrhundert soll der Weinumsatz aller Wirte aus der Herrschaft Schwarzenberg weit hinter dem der Glottertäler zurückgelegen sein. Den größten Anteil an diesem "Rekord" hatte sicherlich die durstige Gästeschar im damals sehr bekannten Glotterbad.
Im Laufe des 19.Jahrhunderts kam es zur Gründung weiterer Wirtschaften im Tal. Eine Ursache hierfür war der Anstieg der Bevölkerung vor allem zum Ende des 19.Jahrhunderts. Es lohnte sich jetzt, eine Wirtschaft zu führen. In dieser Zeit wurden im Glottertal der "Adler", die "Krone", die "Linde" und das "Busch" gegründet.

Treffpunkt für Freiburger Studenten

Günstig war aber auch die Nähe zur Universitätsstadt Freiburg. Generationen Freiburger Studenten verbrachten Teile ihrer Freizeit in einer der Glottertäler Gasthäuser. Vor allem der Adler, der Hirschen und auch der Engel waren beliebte Treffpunkte. Auch heute noch stammen der größte Teil der Gäste, die Abend für Abend die Glottertäler Gasthöfe besuchen aus der näheren Umgebung. Man gönnt sich einen Abend außerhalb der Hektik der Stadt, genießt allein oder mit Freunden einen guten Tropfen, ein exquisites Menü oder eine typisch badische Spezialität.

Auch der über die Grenzen des Tales bekannte Glottertäler Wein half zusammen mit dem immer wichtiger werdenden Tourismus, dass es zu dieser erstaunlichen Vielzahl an Wirtschaften im Glottertal kam.

Texte von Hubert Strecker aus dem Buch: "Glottertal - Geschichte und Erinnerungen" - Erhältlich in der Tourist-Information.

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