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Information

Tourist-Information Glottertal
Rathausweg 12
79286 Glottertal
Tel. 07684 / 9104-0
Fax 07684 / 9104-13
eMail: tourist-info@glottertal.de

Wanderausrüstung

Ein paar gute Wanderschuhe, geeignete Kleidung, eine aktuelle Karte, ein Regenschutz und ein kleines Vesper können wir bei jeder Wanderung empfehlen. Wer ein Mobil-Telefon hat, sollte es, für alle Fälle, mitnehmen.
Bei der Angabe der Gehzeit sind wir von einer Laufleistung von 2,5 bis 3 km pro Stunde ausgegangen.

Wichtige Telefonnummern

Notarzt Tel. 07641 / 19292
Bergwacht Schwarzwald Notruf Tel. 0761 / 493333
Polizei (Gundelfingen) Tel. 0761 / 503659-0

Die Wegemarkierung

Alle Wanderwege im Schwarzwald sind nach einem neuen, einheitlichen System beschildert. Die örtlichen Wanderwege haben als Markierung eine gelbe Raute. Die Zugangswege zu den Fernwanderwegen sind mit einer blauen Raute markiert. In Glottertal ist dies z.B. der Präsident-Thoma-Weg. Fernwanderwege, wie z.B. der Badische Weinwanderweg, im westlichen Teil des Glottertales, oder der Kandelhöhenweg der im Glottertal im südlichen Teil verläuft, haben gesonderte Markierungen.

Wissenswertes:
Namensgeber des Präsident-Thoma-Weges ist Dr. Emil Thoma, der Erster Bürgermeister der Stadt Freiburg und von 1905 bis 1920 Präsident des Schwarzwaldvereins war.

Rad und Mountainbikewege

Das Glottertal ist idealer Ausgangspunkt für Radtouren. Nach Westen erstreckt sich ein umfangreiches Radwegenetz auf ebenen und leicht befahrbaren Wegen. Sportliche Radfahrer und Mountainbiker finden anspruchsvolle Strecken in den Hochschwarzwald. Rad- und Mountainbikekarten mit Tourenvorschlägen erhalten Sie in der Tourist-Information.

Der Kandel

Der 1243m hohe Kandel erhebt sich 1000 Meter fast unmittelbar aus der Ebene heraus. Die vier Gemeinden Waldkirch, Simonswald, St. Peter und Glottertal teilen sich die Gemarkung. Zu allen Jahreszeiten bietet der Berg gute Freizeitmöglichkeiten. Im Winter werden Loipen und Liftanlagen betrieben. Die schneefreien Jahreszeiten eignen sich hervorragend zum Wandern. Ein umfangreiches Wegenetz zu allen Anliegergemeinden, u.a. ein Teil des Kandelhöhenweges von Oberkirch nach Freiburg, oder rund um den Gipfel herum, laden dazu ein die aussichtsreiche Landschaft zu entdecken. Bei guter Fernsicht hat man einen herrlichen Blick bis zu den Alpen. Der Kandel galt in früheren Zeiten als der „Blocksberg“ des Breisgaus. Auf dem mächtigen Kandelfelsen an der Nord-West-Seite sollen sich die Hexen der Umgebung zum Tanz getroffen haben. Der obere Teil des Kandelfelsens, die sogenannte Teufelskanzel, brach ausgerechnet in der Walpurgisnacht vom 30. April zum 1. Mai 1981 ab.

Der Urgraben - eines der bedeutendsten Denkmäler der Technikgeschichte in Europa

Die Blei-Silberbergwerke im Glottertal waren im Hochmittelalter die reichsten des Breisgaus. Sie gehörten den Herzögen von Zähringen und nach deren Aussterben den Grafen von Freiburg. Betrieben wurden die Bergwerke von reichen Patriziern aus Freiburg. Wichtigstes Ereignis war die Erbauung eines sehr großen Wassergrabens, der 1284 auf eine Länge von 22 km ausgebaut wurde. Dieser „Urgraben“ genannte Hangkanal wurde vom oberen Zweribach über drei Wasserscheiden bin in das Suggental und Glottertal geführt. Das damit von der Ostseite des Kandels herbeigeschaffte Wasser diente zum Betrieb einer Wasserhebeanlage, der ersten, die in Mitteleuropa bekannt ist. In dem benachbarten Suggental wurden die Bergwerke 1288 durch ein Unwetter zerstört. Die Anlagen im Glottertal fielen einem Kriegszug im Jahre 1298 zum Opfer. Obwohl auch im 14. Jahrhundert noch Silber abgebaut wurde, war dieses bedeutende Kapitel der Geschichte bis vor Kurzem fast völlig vergessen.
Bei einer Wanderung entlang des ehemaligen Urgrabens sind Reste des Grabens und Bergbauspuren zu sehen.
Andreas Haasis-Berner, Wasserkünste, Hangkanäle und Speicherbecken. Eine archäologisch-historische Untersuchung zum Wasserbau im Mittelalter am Beispiel des Urgrabens am Kandel im mittleren Schwarzwald (2001).
Ders., Gold und Silber lieb’ ich sehr. Die Geschichte des Bergbaus rund um den Kandel. Waldkircher Heimatbrief Nr. 169, September 1998, 1-13.

Die Breisgauer Weinstraße / Breisgauer Weinwanderweg

Die Breisgauer Weinstraße beginnt in Oberschopfheim und endet im Glottertal. Sie macht entlang der B 3 immer wieder Abstecher in urige Winzerdörfer, an Burgruinen vorbei und in die Rebberge an den Südhängen des Breisgaus. Weinhöfe und Straßenwirtschaften laden auf der Strecke zum Verweilen mit einem Glas Wein ein.
Der Breisgauer Weinwanderweg, verläuft am westlichen Rand des Glottertales. Er grenzt im Süden an das Markgräfler Wiiwegli und im Norden an den Ortenauer Weinpfad.
www.weinlandbreisgau.de

Die Schwarzwald-Panoramastraße

Traumhafte Landschaften, herrliche Ausblicke, vielfältige Kultur, lebendiges Brauchtum und eine herzliche Gastronomie die keine Wünsche offen lässt … an der rund 50 km lange Schwarzwald Panoramastraße erlebt der Gast eine der schönsten Ferienregionen im Schwarzwald. Sie verläuft von Waldkirch über den Kandel, bzw. von Glottertal über St. Peter und St. Märgen, nach Hinterzarten. Das gesamte Gebiet ist auch für Wanderer durch ein umfangreiches Wegenetz bestens erschlossen. Aussichtsreiche Wanderrouten laden dazu ein, diese herrliche Landschaft zu entdecken. Wir empfehlen die Wanderkarten von Glottertal, ZweiTälerLand und St. Märgen.
www.schwarzwald-panoramastrasse.de



 








 
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